Vom Kampf der Ost- und Westidentitäen bis zu ihrem Zusammenfließen. Räumliche Darstellungen in Trojanows Roman „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“

Autor/innen

  • Milica Grujičić

Schlagwörter:

Ost-West-Identitäten

Abstract

Der vorliegende Beitrag setzt sich mit der Art und Weise auseinander, wie Ilija Trojanow in seinem Roman „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“ Bilder des Ostens und des Westens entwirft. Die im Roman dargestellten räumlichen Identitäten werden mehrfach umkodiert bzw. überholt. Darüber hinaus wird den wichtigsten Aspekten der Annäherung unterschiedlicher Kulturen nachgegangen, um auf die vernetzungsartige und größtenteils migrationsbezogene Tendenz der kulturellen Vermischung des 21. Jahrhunderts aufmerksam zu machen. Dabei gehe ich von den Ausführungen Halls zur „westlichen“ und „nichtwestlichen“ Identität, Wolffs „Erfindung Osteuropas“ sowie Todorovas „Balkanismus“ aus. Anhand von Trojanows und Hoskotés Buch „Kampfabsage: Kulturen bekämpfen sich nicht – sie fließen zusammen“ lese ich den Roman im Spiegel einer Versöhnung der Kulturen.

Autor/innen-Biografie

  • Milica Grujičić
    DFG-Graduiertenkolleg 1412 - Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa, Friedrich-Schiller-Universität Jena

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Veröffentlicht

2014-08-29

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Rubrik

Beiträge

Zitationsvorschlag

Grujičić, M. (2014). Vom Kampf der Ost- und Westidentitäen bis zu ihrem Zusammenfließen. Räumliche Darstellungen in Trojanows Roman „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“. Zeitschrift für Balkanologie, 51(1). https://zeitschrift-fuer-balkanologie.de/index.php/zfb/article/view/386